Die Unternehmen mahnen seit Jahren die mangelnde Ausbildungsfähigkeit vieler Schulabgänger an; oftmals können Ausbildungsplätze wegen des Mangels an qualifizierten Bewerbern nicht besetzt werden. Deshalb ist die Sicherung und Verbesserung der Qualität der schulischen Bildung und Erziehung eine der wichtigsten bildungspolitischen Aufgaben. Erste Schritte hat die Bildungspolitik zur erfolgreichen Kompetenzentwicklung der Jugendlichen mit der Festlegung verbindlicher Bildungsstandards getan. Schulen brauchen darüber hinaus aber auch veränderte Rahmenbedingungen, die sich durch höhere Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Transparenz auszeichnen müssen. Nur so können Schulen den heutigen Anforderungen gerecht werden.
Die Arbeitgeber lassen Schulen mit dieser großen Aufgabe nicht allein. Vor mittlerweile vier Jahren hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gemeinsam mit der damaligen Kultusministerin in Baden-Württemberg, Dr. Annette Schavan, den Startschuss für ein Qualitätsentwicklungsprojekt an Schulen gegeben.
Als Ergebnis dieser Arbeit steht den Schulen das Breitbandevaluationsinstrument „Q-Prozess“ sowie der QM-Leitfaden QZS zur Verfügung.
'Q-Prozess' und 'QZS' sind wissenschaftlich und praktisch getestet. Sie lassen sich mit länder- und schulspezifischen Qualitätskonzeptionen sowie bestehenden Evaluationsinstrumenten problemlos verknüpfen. |
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Der Nutzen vom QM:
Qualitätsmanagement in Schulen ist die Grundlage für die systematische Lenkung und Optimierung aller schulischen, organisatorischen und personenbezogenen Prozesse.
Der Nutzen von QM liegt für alle an Schule Beteiligten (Schulleitungen, Lehrkräfte, Schüler, Eltern und außerschulische Partner) u. a. in der: