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Berufliche Orientierung stärken
SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit vertiefen Zusammenarbeit
Anlässlich des Schuljahresbeginns haben SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit eine Vereinbarung über die künftige Zusammenarbeit im Bereich berufliche Orientierung unterzeichnet.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich dabei auf die Stärkung der Berufsorientierungs-Tandems Lehrer/in – Berufsberater/in an den Schulen. Hierzu werden für die Tandems passgenaue Fortbildungsangebote für den Schuleinsatz entwickelt. Die gemeinsame Kommunikation und Präsentation bundesweiter Medien von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und guter Beispiele der Zusammenarbeit stehen darüber hinaus im Fokus. Auch die gegenseitige Expertise soll konsequenter genutzt werden. So können Themen wie beispielsweise die Digitalisierung aus zwei Perspektiven beleuchtet werden: Welche Berufe brauchen wir künftig oder wie verändert sich die Berufsausbildung? Auch die regionalen Arbeitskreise und Servicestellen SCHULEWIRTSCHAFT greifen die Themen gemeinsam mit den Arbeitsagenturen vor Ort auf und forcieren diese unter Berücksichtigung lokaler Besonderheiten.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass eine frühzeitige, qualifizierte und praktische berufliche Orientierung in Kooperation mit der Wirtschaft und den örtlichen Berufsberatungen Jugendlichen einen schnellen und passgenauen Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf erleichtert“ erklärt Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.

„Die Vereinbarung richtet sich darauf, dass die Zielgruppen der Beruflichen Orientierung, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und die Tandems aus Schule und Berufsberatung noch besser unterstützt werden. Dabei ist die Einbindung ökonomischer Lerninhalte für eine gelungene Vorbereitung auf die Arbeitswelt unverzichtbar“ ergänzt der Vorsitzende für den Bereich der Schule, Thomas Schenk vom Kultusministerium.
Gleichzeitig sollen unterschiedliche Praxiserfahrungen Schülerinnen und Schülern einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt geben, die einem qualifizierten Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf dienlich sind.

„Die Zusammenarbeit von Schulen, der Berufsberatung und SCHULEWIRTSCHAFT hilft Unternehmen, dringend benötigte Fachkräfte aus dem regionalen Umfeld zu gewinnen. Gleichzeitig werden Jugendliche bei der Integration in die Arbeitswelt unterstützt“, sagt Stefan Küpper, der Vorsitzende des Bereichs Wirtschaft von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg von den Arbeitgebern Baden-Württemberg.

Auf Bundesebene wurde bereits im Jahr 2012 eine solche Vereinbarung getroffen, die die Zusammenarbeit der Organisationen weiter forciert und wichtige Impulse z.B. bei der Einführung von Instrumenten zur Qualitätssicherung in der Berufsorientierung oder zur Elternarbeit gesetzt hatten.