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Studien- und Berufsorientierung an Gymnasien: Warum eigentlich?
Ein Praxisleitfaden der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland
Studien- und Berufsorientierung sind voneinander nicht zu trennen. Ein Studium mündet in der Regel in einen Beruf, nach einer Ausbildung kann ein Studium aufgenommen werden, Studium und Ausbildung können dual kombiniert sein. Bei der Wahl eines Studienfachs ist der Blick auf die spätere berufliche Realisierung wichtig, bei der Aufnahme eines Ausbildungsverhältnisses ist der Blick auf spätere akademische Anschlussmöglichkeiten lohnend.

Studien- und Berufsorientierung ist daher eine Aufgabe auch des Gymnasiums - und zwar aller Fächer und Lehrkräfte. Studien- und Berufsorientierung erschöpft sich auch nicht in bloßen Informationsangeboten
parallel zum Fachunterricht, sondern sollte in diesen integriert werden und letztlich aus diesem erwachsen. Leider beklagen Hochschul- und Wirtschaftsseite immer wieder Defizite in diesem Bereich. Zugleich äußern Schülerinnen und Schüler sowie Eltern verstärkt den Wunsch nach mehr Unterstützung. Anspruch und Wirklichkeit gymnasialer Bildung im Bereich der Studien- und Berufsorientierung müssen stärker zur Deckung gebracht werden.

Wie das gelingen kann, greift der Leitfaden „Studien- und Berufsorientierung an Gymnasien – Warum eigentlich?“ gezielt auf.

Die Broschüre richtet sich nicht nur an die örtlichen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT und an die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit, sondern insbesondere an Schulleitungen, Lehrkräfte, Mitwirkende im Fortbildungsbereich, Elternvertretungen, öffentliche und private Unternehmen und Hochschulen sowie an die Öffentlichkeit. Sie beginnt mit einer grundsätzlichen Darlegung der Daten und Fakten zur akademischen und beruflichen Bildung (1) und erläutert die Studien- und Berufsorientierung in einer praktischen Checkliste, mit der ein Gymnasium sein Konzept zur Studien- und Berufsorientierung überprüfen und ausbauen kann. Ebenso wichtig ist als Erfolgsfaktor die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, für die Standards vorgelegt werden (3). Umfassende zahlreiche Praxisbeispiele machen die Inhalte anschaulich und praxisnah.