Bildungswerk

Großbreitenbach

gemeinnützige GmbH

Thüringen

Die Bildungswerk Großbreitenbach (BWG) leistet praxisgerechte, regionale Berufsorientierung und zeigt auf, was hinter den Berufsbildern steckt.

In Projektwochen und durch Berufsfelderkundungen erfahren junge Menschen mehr über ihre eigenen Stärken – dies erleichtert ihnen den späteren Jobeinstieg.

Kompetenzzentrum: Unterstützung bei der Berufswahl

Seit über zehn Jahren begleitet die BWG Schülerinnen und Schülern bei der Wahl ihres zukünftigen Berufs, erleichtert ihnen den schwierigen Einstieg in die Arbeitswelt und hilft ihnen, eigene Fähigkeiten besser einzuschätzen. Vor allem aber lässt man sie verschiedene Berufe erkunden und ausprobieren. Mit dem Kompetenzzentrum für berufliche Orientierung in Arnstadt (https://www.bwg-ev.de/kompetenzentrum-fuer-schueler) wurde eine Einrichtung geschaffen, die den Nachwuchs an lokal ansässige Firmen heranführt und Kontakte erfolgreich vermittelt, z. B. mittels Praktika- und Lehrstellenbörsen. Dieses schlagkräftige Netzwerk mit regionalen Kooperationspartnern wird beständig ausgebaut; ihm gehören u.a. der Ausbildungsverbund der gewerblichen Wirtschaft (www.agw-ev.de) und die „Initiative Erfurter Kreuz“ (www.initiative-erfurter-kreuz.de) an.

Täglich ein anderes Berufsfeld kennenlernen

Im Kompetenzzentrum werden unterschiedliche Projekte zur praxisnahen Berufsorientierung für Schülerinnen und Schülern veranstaltet. Dazu werden Berufsfelderkundungen durchgeführt, die sich in der darauf aufbauenden Berufsfelderprobung vertiefen lassen. Die Berufsfelder entsprechen den Interessenlagen der jungen Menschen und erfüllen die regionalen Arbeitsmarktanforderungen. Jana Wagner, Assistentin der Geschäftsführung, fasst den Nutzen zusammen: „Die Schüler erhalten so einen fundierten und realitätsnahen Einblick in das Berufsbild. Sie sollen langfristig dazu befähigt werden ihre individuelle Berufswahl selbstständig und selbstbestimmt, auf Grundlage praktischer Erfahrungen planen und umsetzen zu können.“ Dieses Angebot kommt auch Schülerinnen und Schülern mit Schwerbehinderung zugute, die damit die Chance auf eine gleichberechtigte Teilhabe am späteren Arbeitsleben bekommen.

Zu den angebotenen Berufsfeldern gehören u.a.: Metall- und Kunststofftechnik, Elektronik, Glastechnik, Erneuerbare Energien, KFZ-Technik, Gesundheits- und Sozialpflege, Logistik- und Lagertechnik. „Im digitalen Zeitalter bemühen wir uns den Unterricht in den Lernbüros und Lehrwerkstätten dem technischen Fortschritt anzupassen. Dafür stellen wir modernste Unterrichtsmaterialien zur Verfügung und vermitteln die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse in den jeweiligen Berufsfeldern“ ergänzt Jana Wagner. Ein konkretes Projektbeispiel: Schülerinnen und Schüler konstruierten dreidimensionale Einrichtungsgegenstände für ein Einfamilienhaus, um sie anschließend mit einem 3-D-Drucker herzustellen.

Wissenstand ermitteln, um den passenden Beruf zu finden

Mit der praxisbezogenen „Potenzialanalyse“ lassen sich darüber hinaus Stärken und Interessen ermitteln. Das Instrument erfasst personale, soziale und methodische Kompetenzen und bestärkt junge Menschen bestenfalls auf ihrem Weg. Die Empfehlungen leiten die persönliche Entwicklung und dienen als Kompass für eine strukturierte berufliche Orientierung.