11.04.2019

Wir brauchen ein Stoppzeichen gegen den Daueranstieg von Sozialabgaben und Ausgaben

Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter erklärt anlässlich der heute veröffentlichten OECD-Studie „Taxing Wages“:
Die OECD-Zahlen zeigen eine traurige Wahrheit: Bei einem Durchschnittsverdiener kommt als Nettolohn gerade mal die Hälfte von dem an, was der Arbeitgeber für ihn zahlt. Das liegt vor allem an den hohen Sozialbeiträgen für Arbeitgeber und Beschäftigte. Das ist unfair und ungerecht.
 
Wir brauchen ein Stoppzeichen gegen den Daueranstieg von Sozialabgaben und Ausgaben. Die Lippenbekenntnisse der Politik reichen nicht aus. Das Handeln der Regierung treibt die Ausgaben weiter in die Höhe. Keine Mehrausgabe wird durch Minderausgaben nachhaltig gegenfinanziert. Kein Gesetzesplan wird angesichts demographischer Herausforderung und nachlassender konjunktureller Dynamik kritisch hinterfragt. Diese Politik kennt nur das Heute und vergisst das Morgen.
 
Die Kluft zwischen Arbeitskosten und Nettoverdiensten darf nicht weiter wachsen. Denn höhere Lohnzusatzkosten schaden Wachstum und Beschäftigung.