27.01.2010

Arbeitsplätze nicht durch neue Belastungen gefährden

Nach Einschätzung der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, BDA und BDI, zeigt die Wachstumsprognose der Bundesregierung von 1,4 Prozent, dass die Talsohle der konjunkturellen Entwicklung durchschritten ist. BDA und BDI befürworten, dass die Bundesregierung mit einer vergleichsweise zurückhaltenden Projektion ins Jahr 2010 geht. Nach der schweren Rezession geht es jetzt darum, die Folgen der Krise zu bewältigen.
An erster Stelle stehen die finanzpolitischen Herausforderungen. BDA und BDI appellieren an die Politik, die notwendige Haushaltskonsolidierung und das Setzen von Wachstumsimpulsen in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Durch Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur muss das Wachstumspotenzial auch in schwierigen Zeiten dauerhaft verbessert werden. Die Spitzenverbände begrüßen das besondere Augenmerk der Bundesregierung auf die Kreditversorgung der Unternehmen. Die wirtschaftliche Erholung darf auf keinen Fall durch einen Mangel an Finanzierungsmöglichkeiten gefährdet werden.

Viele Unternehmen trifft die Krise erst in diesem Jahr mit voller Härte. Die bislang günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist daher auch kein Selbstläufer. Die Politik muss jetzt Kurs halten und weitere Belastungen von Unternehmen vermeiden. Auf keinen Fall dürfen nach Ansicht von BDA und BDI Arbeitsplätze durch steigende Sozialversicherungsbeiträge gefährdet werden.

Gemeinsame PRESSE - INFORMATION, 27. Januar 2010

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