Statistik

„Gute Statistik ist die beste Basis für gute Politik“.

Der Objektivität, der Qualität und Aktualität statistischer Informationen kommt eine hohe Bedeutung zu. Dies gilt nicht nur für Daten, die den konjunkturellen und strukturellen Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung beschreiben, sondern auch für Statistiken, die den sozialpolitischen Bereich betreffen.

Die BDA als sozialpolitischer Spitzenverband hat ein elementares Interesse an wirtschafts- und sozialpolitischen Informationen, die die tatsächlichen Lebensbedingungen in Deutschland widerspiegeln. Angesichts des hohen Reformbedarfs im Bereich der Sozialsysteme gilt hier im besonderen Maße: „Gute Statistik ist die beste Basis für gute Politik“. Im Statistischen Beirat des Statistischen Bundesamtes setzt sich die BDA dafür ein, dass die amtliche Statistik für die Unternehmen möglichst belastungsarm ist, aber zugleich innovativ, aktuell, zukunftsorientiert und effizient.


Auf nationaler Ebene sind innerhalb der Sozialstatistiken insbesondere die Arbeitsmarktstatistiken, die Lohn- und Gehaltsstatistiken, die Arbeitskostenerhebungen sowie die Ergebnisse des Mikrozensus wichtige Informationsquellen. Eine genaue Beobachtung der Entwicklung der Effektiv- und Tarifverdienste sowie der Arbeitszeiten ist für viele wirtschaftspolitische Akteure unverzichtbar. Unter wettbewerbs- und standortpolitischen Aspekten nehmen insbesondere die Ergebnisse der Arbeitskostenerhebung eine zentrale Stellung in der wirtschafts- und währungspolitischen Diskussion ein. Aus Sicht der Unternehmen dienen die einzelnen Verdienststatistiken in der Regel zum Abgleich der eigenen betrieblichen Verdienst- und Arbeitskostenstruktur mit derjenigen der jeweiligen Branche. Insofern sind diese Erhebungen ein wichtiges Mittel der betrieblichen Standortbestimmung. International ist der Vergleich der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und weltweit zur eigenen Standortbestimmung unverzichtbar. Statistische Informationen dienen darüber hinaus dem Benchmarking.

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