WAS KANN ICH TUN?
PARTNER
Im Interview mit den beiden Vorsitzenden SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland
Auf den Zahn gefühlt: Der schulseitige Vorsitzende Dr. Alfred Lumpe

Dr. Alfred Lumpe, Vorsitzender SCHULE

1. Was hat Sie motiviert, den Vorsitz des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT zu übernehmen?

Dr. Lumpe: Außerschulische Lernorte sind unverzichtbar für Kinder und Jugendliche, wenn sie sich mit den Fragen beschäftigen, wie sie ihr Leben nach der Schulzeit gestalten möchten und welche Ausbildung für sie passt. Ich möchte dazu beitragen, Rahmenbedingungen für erfolgreiche Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft zu stärken und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen optimieren. Wir müssen alle vorhandenen Potenziale nutzen, damit die Jugendlichen Chancen für einen erfolgreichen Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf erhalten. Dafür will ich mich einsetzen.

2. Was ist das Besondere am Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT?

Dr. Lumpe: Unterschiedliche Professionen bringen ihre Expertise ein und arbeiten für ein gemeinsames Ziel zusammen. Beide Seiten, Schule und Wirtschaft, übernehmen im Rahmen der Vorbereitung der Jugendlichen auf das Berufsleben gemeinsam Verantwortung und setzen sie in ihrem jeweiligen beruflichen Alltag um, regional verankert und bundesweit vernetzt.

3. Was haben Sie als nächstes im Netzwerk vor?

Dr. Lumpe: Konzentration auf Kernaufgaben und professionelle Unterstützung der lokalen Arbeitskreise. In den Arbeitskreisen werden die Pläne geschmiedet, Absprachen getroffen, Wege bereitet und Konzepte umgesetzt. Dort arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Schule und Wirtschaft und weitere Partner zusammen und gestalten. Wir wollen dafür sorgen, dass dieses wertvolle Engagement der Vielen bestmöglich auch in der digitalen Welt wirksam wird.

4. Ihre Zukunftsprognose: Was erreicht das Netzwerk bis 2020?
Dr. Lumpe: Bildungschancen und Übergänge in Ausbildung, Studium und Beruf sind heute noch oft zu eng mit sozialer Herkunft verbunden. Wir werden mit dem Netzwerk insbesondere auch digitale Instrumente und Formate in berufliche Orientierungsprozesse einbinden und kraftvoll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche ihre Potenziale entfalten und selbstsicher und eigenverantwortlich ihren Weg in die Berufswelt gehen können.