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SCHULEWIRTSCHAFT während Corona
Wie funktioniert SCHULEWIRTSCHAFT in Zeiten der Pandemie?
Wie funktioniert SCHULEWIRTSCHAFT in Zeiten der Pandemie? Geschlossene Schulen und Geschäfte, Betriebe in Kurzarbeit, Berufsorientierung ohne Praxis? Auch die Frühjahrstagung des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT in Berlin musste coronabedingt abgesagt werden. Jetzt konzentrieren sich die Schulen aufs Kerngeschäft oder es sind bereits Sommerferien; die Berufsberatung kommt nicht zum Zuge, zu wenig Schulabgänger/innen bewerben sich um eine Ausbildung, denn nicht wenige von ihnen brauchen dafür schulische Unterstützung.
Viele Infos, auch von der Berufsberatung der Arbeitsagenturen, werden online angeboten, auch auf jugendlichen Kanälen wie YouTube. Dennoch fehlt manchen Jugendlichen eine helfende Hand. Die Sommerferien sollten für das Aufholen von Lernrückständen, aber auch für eine Beratung und Begleitung bei der Ausbildungsplatzsuche genutzt werden.

Um trotz Corona im Netzwerk zu kommunizieren, nutzte das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT die Videokonferenzen zur Information, zu Austausch und Vernetzung. Angebote wie das Tool PROFILehrkraft oder das Berufswahl-SIEGEL wurden online vorgestellt und nachgefragt. Besonders beliebt: Die Gesprächsrunden am Abend mit den beiden Vorsitzenden Angela Papenburg (Wirtschaft) und Dr. Alfred Lumpe (Schule) unter dem Titel "Auf ein Glas Wein".
Auch die Arbeitskreise vor Ort konferieren online, zum Teil muss man sich mit der Technik erst "anfreunden", nicht alles klappt einwandfrei. In den virtuellen Kanälen lassen sich aber andererseits Studien, Handreichungen und Termine einbringen und teilen, sie dienen also auch als Plattform für Infopakete - wiederum ein Pluspunkt, der auch längerfristig beibehalten werden sollte. Die schnelle Kommunikation "zwischendurch" und eine formlose Meinungsbildung im Netzwerk sind so gut möglich und bleiben dauerhaft sinnvoll - natürlich neben realen Veranstaltungen.
Einige Arbeitskreise und Landesebenen bieten virtuelle Betriebserkundungen an, so Thüringen; virtuelle Ausbildungsmessen sind in Baden-Württemberg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen - nur Betriebspraktika sind zurzeit schlicht nicht durchführbar.

Trotz aller Offenheit für digitale Tools freuen sich aber wohl alle, sich bei nächster Gelegenheit wieder persönlich zu treffen!