Schüler beim Pflanzenanbau im Schülerbetriebspraktikum

Dummy-Seite
NICHT VERÖFFENTLICHEN!!

Ankerlinks/Sprungmarken

Sprungmarken (bzw. Ankerlinks) – d.h. Verlinkungen mit ZIEL innerhalb der gleichen Seite – besitzen 2 Komponenten: Der Sprunglink und das Anker-Ziel. Diese Komponenten werden hier im WP-Backend in der „Text“-Umgebung, direkt im Seitenelement-Code eingefügt.

Sprunglink

Der Sprunglink, also der Link, den der User anklicken kann, um zu einem bestimmten Abschnitt innerhalb der Seite zu springen sieht so aus:
Beispiel eines Sprunglinks*
Im Code sieht das so aus: <a href=“#eindeutige-link-ID″>Beispiel eines Sprunglinks</a> 
-> WICHTIG: Beim Sprunglink muss das „#“ verwendet werden!!
*Dieser Sprunglink führt ganz nach unten zum Abschnitt „Praktikumsplatz finden – wie gelingt’s?“

Anker-Ziel

Das Anker-Ziel ist die Stelle auf der Seite, zu der man über den Sprunglink springen soll. Je nachdem, ob das Ziel ein Text-Element (z.B. Headline-Umgebung) oder eine Stelle ohne Text ist, gibt es zwei verschiedene Methoden, das Anker-Ziel zu markieren:

  1. Verlinkung auf ID Attribut z.B. von einer Überschrift:
    Um auf ein Element zu verlinken (z.B. eine Überschrift) wird die im Sprunglink definierte „href“ als ID-Element benutzt.
    Aus der beliebigen Überschrift:

    Das ist eine beispielhafte Überschrift

    Code: <h2>Das ist eine beispielhafte Überschrift</h2>
    wird eine beliebige verlinkte Überschrift:

    Das ist eine beispielhafte Überschrift

    Code: <h2 id=“einzigartige-ID″>Das ist eine beispielhafte Überschrift</h2>

     

  2. Verlinkung auf eine gewünschte Stelle ohne Text:
    Um auf ein Element zu verlinken (z.B. eine Überschrift) wird die im Sprunglink definierte „href“ als NAME-Element benutzt.
     <- der Ankerlink befindet sich an dieser Stelle, ist in der Frontend-Ansicht aber nicht zu sehen. Im Backend wird ein „Anker“-Symbol angezeigt
    Code: <a name=“einzigartige-ID″></a>

 


Zeilenumbrüche – nicht nur in Überschriften…

… aber auch in der „Visuellen“ Umgebung funktionierend (d.h. nicht zwangsläufig im Seitencode hinterlegt).

Fürs Einfügen von Zeilenumbrüchen gibt es

Optionen:

  1. Ein Zeilenumbruch lässt sich durch <br /> erzwingen (klappt v.a. in der HTML-Umgebung).
    Code: Zeilen<br />umbruch
    -> Unabhängig von der Zeilenposition wird dadurch der Zeilenumbruch erzwungen.
  2. Ein Zeilenumbruch lässt sich durch &shy; definieren (klappt auch außerhalb der HTML-Umgebung – z.B. in der „Bild mit Text Teaser“ Umgebung):
    Code: Zeilen&shy;umbruch
    -> wenn sich das zu trennende Wort am Zeilenende befindet, wird es an der definierten Stelle getrennt.

Youtube-Videos

Youtube Videos können einfach und ohne Plugin auf der SW-Seite eingebunden werden. Das ist für die Seitenperformance sogar vorteilhaft, da Videos direkt in WP hochzuladen die Ladezeit der Seite sehr negativ beeinflusst.

Um ein Video aus Youtube auf der Seite einzubinden, wird nur den Link von Youtube benötigt. Dieser kann auf einer Seite oder in einem Beitrag im Text-Editor Modus mit „Embed“ Tag integriert werden.

Das ist der nötige Code (Youtube-URL anpassen): https://www.youtube.com/watch?v=3o8wBB47-hQ [\embed ]</span>

ACHTUNG: Den Code immer in eine extra Zeile (ggf. mit Leerzeilen davor & danach) einbauen, sonst schwebt das Video irgenwo zwischen dem Text, der auch rechts eben dem Video weitergeht.

Der Output auf der Seite sieht so aus:

https://www.youtube.com/watch?v=3o8wBB47-hQ

 

 

oder den Share Button auf Youtube klicken und auf „Embed“ klicken und den Code kopieren (Beispiel vom oben genutzten Video).

<iframe width=“560″ height=“315″ src=“https://www.youtube.com/embed/3o8wBB47-hQ?si=Bfhl1HgzQ2OvD7kG“ title=“YouTube video player“ frameborder=“0″ allow=“accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share“ referrerpolicy=“strict-origin-when-cross-origin“ allowfullscreen></iframe>

>> die Dimensionen „width“ & „height“ lassen sich hier anpassen, jedoch besteht dann die Gefahr, dass das Video-Feld größer wird als der User-Screen. Die von Youtube gewähltee „Standard“-Größe von 560×315 entspricht einem Seitenverhältnis von 16:9. Das ist eine typische Bildschirmgröße für moderne Fernseher, Handy- und Tablet-Bildschirme, Computermonitore, etc. Aus diesem Grund würde ich es abei belassen.


Das Praktikum für Schüler – Herzstück der Beruflichen Orientierung an Schulen

Das Schülerbetriebspraktikum ist an allen weiterführenden Schulen ein zentraler Bestandteil der Beruflichen Orientierung. Es bietet für Jugendliche eine große Chance, Berufe und Tätigkeiten in der Praxis kennenzulernen. Durch den direkten Kontakt zu jungen Auszubildenden oder dual Studierenden und zu Betriebsverantwortlichen erhalten die Praktikantinnen und Praktikanten lebensnahe Eindrücke des Berufsfelds aus erster Hand.

Junge Menschen wollen die Berufswelt intensiv erleben

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I oder II möchten authentische Einblicke in die Arbeitswelt und in das Berufsleben. Für sie ist ein echter Austausch mit Auszubildenden wichtig oder auch mit Beschäftigten und deren beruflichen Werdegängen. Die Jugendlichen sollten im Betriebspraktikum mit ihren individuellen Interessen abgeholt werden und selbst aktiv mitwirken und mitgestalten können. Eine verlässliche Ansprechperson für Fragen oder eventuelle Probleme ist dabei sehr hilfreich.

Schüler in einer Restaurantküche im Schülerbetriebspraktikum

Unternehmen finden Nachwuchs

Auch für Unternehmen sind Schülerpraktika eine unersetzbare Chance: Sie können sich mit ihren Berufsfeldern und Berufen als beispielhafte Arbeitgeber präsentieren und lernen die jungen Menschen und künftigen Auszubildenden vorab kennen. Viele Firmen gewinnen ihre Auszubildenden über Praktika.

Um diesen Effekt zu erreichen, ist die Qualität des Schülerpraktikums Voraussetzung. Zur Qualitätssicherung kann z.B. eine betriebliche Lernaufgabe beitragen. Eine Handreichung für Betriebe bieten unsere Checklisten Schülerbetriebspraktikum mit einer eigenen Liste für Praktikumsverantwortliche.

Es muss nicht immer das klassische Wochenpraktikum sein. Betriebe können sich auch zusammentun und gemeinsam ein rollierendes Modell anbieten, so z.B. das Bergedorfer Praktikumsrondell mit 3 Wochen und 5 Berufen oder die Praktikumswoche in Baden-Württemberg, Berlin und Saarland mit 5 Tagen in 5 Unternehmen. Niederschwellige lokale Angebote sind insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche gefragt. Hier kann z. B. eine lokale Ausbildungsmeile erfolgreich sein. Kreative Ansätze sind erlaubt!

Schüler mit Helm auf der Baustelle im Schülerbetriebspraktikum

Schülerpraktikum als Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung

Für Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen ihres Betriebspraktikums oft die persönlichen Stärken und Interessen sichtbar. Praxiserfahrungen können ein Schlüsselerlebnis für den gesamten weiteren Weg sein:

  • Welche Tätigkeiten liegen mir?
  • Welche Berufe und Berufsfelder interessieren mich?
  • Wie geht es für mich weiter?

Das Schülerpraktikum bringt stets auch die eigene Persönlichkeitsentwicklung voran und kann viel zu Selbstbestätigung beitragen.

Vor allem Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Erziehungsberechtigten sind dabei wichtige Wegbegleiter. Lehrkräfte unterstützen die Vor- und Nachbereitung des Schülerpraktikums und sind Ansprechpartner; Eltern sind vor allem als Rückhalt und zur persönlichen Stärkung ihrer Kinder gefragt.

Checklisten für die erfolgreiche Gestaltung

Damit ein Schülerpraktikum gelingt, bieten die Checklisten Schülerbetriebspraktikum von SCHULEWIRTSCHAFT und der Bundesagentur für Arbeit eine praxisnahe Hilfe für alle Beteiligten:

Weiterführende Angebote von SchuleWirtschaft

Materialien zur Berufsorientierung u.v.m.

Zu den Materialien

MINT-Angebote von SchuleWirtschaft

Zur MINT-Seite

VORBEREITEN

Praktikum auswählen
Ich weiß, welchen Beruf und welche Tätigkeiten ich im Praktikum kennenlernen möchte.
Ich bin über diesen Beruf informiert.
Ich habe überlegt, ob meine Stärken, Interessen und Wünsche zu diesem Beruf passen.
Ich weiß, welche Ziele und Fragen ich im Betriebspraktikum verfolgen und klären möchte.
Ich habe aufgeschrieben, was ich vom Praktikum erwarte.
Ich habe mich mit meinen Eltern, Freunden und Lehrkräften sowie meiner Berufsberaterin/meinem Berufsberater über meinen Praktikumswunsch ausgetauscht.
Ich habe mehrere Praktikumsbetriebe ausgesucht.

 

Bewerbung und Vorstellung im Betrieb
Ich weiß, wie ich mich für ein Praktikum bewerben muss.
Ich habe meine Bewerbungsunterlagen zusammengestellt:
Anschreiben
Lebenslauf
Kopie des letzten Zeugnisses
Foto
Bescheinigungen über zusätzliches Engagement
Weitere Unterlagen je nach Betrieb
Ich bin auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet:
Ich habe das Bewerbungsgespräch allein und mit anderen geübt.
Ich habe mich über den Betrieb informiert.
Ich weiß, was der Betrieb macht und welche Berufe vorkommen.
Ich kann meine Praktikumswahl in der Bewerbung begründen
Ich habe mir Fragen an den Betrieb überlegt:
Welche Tätigkeiten kann ich kennenlernen?
Welche konkreten Aufgaben kann ich übernehmen?
Gibt es einen Praktikumsplan?
Wie sind meine Arbeitszeiten?
Brauche ich ein Gesundheitszeugnis oder Schutzkleidung?
Wer sind meine Ansprechpartner/-innen im Betrieb?
Eine Praktikumsvereinbarung ist mit meinen Eltern und dem Betrieb unterschrieben worden.
Ich habe meine Lehrerin/meinen Lehrer über die Zusage des Betriebs informiert.

 

DURCHFÜHREN

Das muss ich beachten:
Ich habe für den ersten Praktikumstag meine Unterlagen zusammengestellt (u. a. Praktikumsmappe, Formulare für den Betrieb).
Ich informiere sofort den Betrieb und meine Schule, wenn ich krank bin oder aus anderen Gründen fernbleiben muss.
Ich kenne die Verhaltensregeln im Betrieb und am Arbeitsplatz und halte mich daran.

 

Das sind meine Aufgaben im Praktikum:
Ich bearbeite meine konkreten Aufgaben.
Ich frage meine Ansprechpartnerin/meinen Ansprechpartner, wenn ich etwas nicht verstehe.
Die Fragen, die ich vorbereitet habe, beantworte ich in der Praktikumszeit.
Ich schreibe meinen Praktikumsbericht und stelle die Unterlagen für meine Praktikumsmappe zusammen.
Die Ergebnisse meines Praktikums stelle ich für die Präsentation in der Schule zusammen.

 

Das nehme ich mit:
Am Ende meines Praktikums erhalte ich einen schriftlichen Praktikumsnachweis mit einer Rückmeldung über meine Leistungen von meiner Ansprechpartnerin/meinem Ansprechpartner.
Es hat ein Abschlussgespräch mit meinen Ansprechpartnern über mein Praktikum stattgefunden.
Ich habe weitere Anregungen für die Berufswahl bekommen.

 

NACHBEREITUNG

So werte ich mein Praktikum aus:
Ich habe diese Fragen beantwortet:
Was habe ich gelernt, was wurde mir vermittelt?
Was ist mir gut gelungen?
Was hat mir Spaß gemacht?
Was hat mich beeindruckt?
Welche Erfahrungen habe ich gemacht?
Was hat mir nicht gefallen, was hatte ich mir anders vorgestellt?
Was ist mir schwergefallen?
Welche Berufe/Tätigkeiten habe ich kennengelernt?
Welche Berufe/Tätigkeiten interessieren mich weiterhin?
Welche Berufe kommen für mich sonst noch infrage?
Ich gebe meiner Ansprechpartnerin/meinem Ansprechpartner im Betrieb eine Rückmeldung, was mir im Praktikum gefallen hat und was nicht.

 

So geht es nach dem Praktikum weiter:
Ich halte Kontakt mit dem Betrieb.
Die Präsentation meiner Praktikumsergebnisse in der Klasse habe ich vorbereitet.
Ich vergleiche meine Erfahrungen aus dem Praktikum mit den Erwartungen, die ich vorher aufgeschrieben hatte.
Ich bespreche die Ergebnisse mit meiner Berufsberaterin/meinem Berufsberater und mit meiner Lehrerin/meinem Lehrer und plane mit ihnen die nächsten Schritte.
Ich plane weitere Praktika, um einen für mich passenden Beruf zu finden. Dabei nutze ich auch die Ferienzeit.

VORBEREITEN

Mit den Betrieben
habe ich das Zeitfenster für das Praktikum abgestimmt,
haben wir Vereinbarungen mit dem Betreuungs- und Ausbildungspersonal getroffen (Praktikumsvereinbarung, Ablauf, konkrete Aufgaben, Ziele, rechtliche Regelungen usw.),
sind die Anforderungen zur Auswertung des Praktikums abgestimmt.

 

In der Schule
haben wir das Praktikum als Teil des Berufsorientierungsprozesses geplant und in das
Schulkonzept eingebettet,
haben wir die Praktikumsbetreuung durch uns Lehrkräfte sichergestellt und die Zuständigkeiten festgelegt (Koordination und Betreuung durch die Lehrkräfte, ggf. Einbezug weiterer Betreuungspersonen),
habe ich im Unterricht Lernanlässe geschaffen, durch die Schülerinnen und Schüler ihre bisherigen berufsorientierenden Erfahrungen vertiefen und reflektiertes Handeln entwickeln können,
habe ich Lernanlässe bereitgestellt, die Schülerinnen und Schüler herausfordern, ihre eigenen individuellen Praktikumsziele schriftlich festzuhalten,
habe ich Situationen geschaffen, die Schülerinnen und Schüler zur eigenverantwortlichen Planung ihres Praktikums motivieren und sie ermutigen, das Praktikum als ihr Projekt zu begreifen und die Lernzeit am anderen Ort für sich zu nutzen,
habe ich bei der Recherche über Praktikumsangebote vor Ort und online die Schülerinnen und Schüler unterstützt,
haben wir Beratungszeiten für die Schülerinnen und Schüler fest eingeplant, u. a. zur Klärung ihrer Stärken und Interessen, für Bewerbungsfragen und für die Auswahl des Betriebs,
haben wir Schülerinnen und Schülern ein individuelles Beratungsangebot zur Verfügung gestellt.

 

DURCHFÜHREN

Im Betrieb
Ich stehe der Praktikantin/dem Praktikanten als Ansprechperson zur Verfügung.
Die Praktikumsvereinbarung zwischen Betrieb, Schule und Praktikant/-in wurde getroffen und eine Lernaufgabe formuliert.
Ich habe mich über den Stand der Lernaufgabe im Praktikum informiert und der Praktikantin/dem Praktikanten wie dem Betrieb unmittelbar Feedback gegeben.
Ich habe meine Erfahrungen und die Ergebnisse der Praktikumsbesuche dokumentiert.

 

NACHBEREITEN

So werten wir das Praktikum aus:
Wir haben Zeitfenster für die Auswertung des Praktikums mit den Schülerinnen und Schülern im schulischen Curriculum eingeplant.
Wir haben Ort und Termine für die Präsentation der Praktikumsaufgaben und -ergebnisse durch die Schülerinnen und Schüler vereinbart.
Wir haben die Prinzipien für die Bewertung der Praktikumsaufgaben und die Auswertung der Praktika festgelegt.
Wir haben das Betriebspraktikum evaluiert und das Konzept der Schule zur Berufs- und Studienorientierung weiterentwickelt.
Wir haben Rückmeldungen und Hinweise für die weitere Zusammenarbeit an die Betriebe gegeben.
Wir halten Kontakt zu den betrieblichen Ansprechpersonen durch Feedback, Veranstaltungseinladungen usw.
Wir führen Auswertungsgespräche auch mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.
Wir berichten über unsere Erfahrungen bei Praxisbesuchen und vom Erfolg der Praktika in Konferenzen (Lehrerkonferenz, Elternrat, Schülerrat, Elternabend) und ggf. in Unternehmen oder SCHULEWIRTSCHAFT- Arbeitskreisen und stellen unsere Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Betriebspraktika an unserer Schule vor.
Wir reflektieren die Erkenntnisse gemeinsam mit der Berufsberaterin/dem Berufsberater der Agentur für Arbeit vor Ort und entwickeln die Kooperationen nach diesen Gesprächen weiter.

VORBEREITEN

So ist das Praktikum gut organisiert:
Wir haben die personellen und materiellen Ressourcen für das Praktikum im Betrieb sichergestellt.
Die Betreuer/-innen und die Aufsichtspflicht wurden festgelegt, die Interessenvertretungen – wenn vorhanden – sind einbezogen (z. B. Jugend- und Auszubildendenvertretung).
Wir haben die organisatorischen und innerbetrieblichen Absprachen getroffen.
Wir haben einen Praktikumsplan mit Zeitplan, Aufgaben, Bereichen und Zielen vorbereitet.

 

So gewinnen wir Schülerinnen und Schüler:
Wir stellen die Angebote an Praktikumsplätzen dar (wie viele Plätze, welche Berufe, was wird vermittelt?).
Wir weisen dabei auf Rahmenbedingungen (z. B. Arbeitszeiten für Jugendliche) und auf betriebliche Besonderheiten (z. B. allergene Stoffe) hin.
Wir haben das Bewerbungs- und Auswahlverfahren deutlich gemacht.
Wir stehen im Kontakt zu regionalen Schulen.
Wir haben mit den Lehrkräften die Erwartungen an das Praktikum abgeglichen und eine Lernaufgabe vereinbart.
Auch Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf sind berücksichtigt.
Im Bewerbungsgespräch
stellen wir unsere Ziele, Inhalte und Erwartungen an das Praktikum vor,
geben wir Informationen zur Arbeitsstelle und zum Arbeitsweg,
geben wir Rückmeldungen zu den Bewerbungsunterlagen,
greifen wir Erwartungen und Vorstellungen der Jugendlichen auf,
zeigen wir weitere Ausbildungsperspektiven auf.
Die Praktikumsvereinbarung mit der Schülerin/dem Schüler und den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten liegt unterzeichnet vor

 

DURCHFÜHREN

Darauf achten wir:
Uns ist bewusst, dass wir die Verantwortung für die organisatorische Durchführung
des Praktikums haben.
Der Ablaufplan für den 1. Tag ist festgelegt.
Ein Zeitfenster für Begrüßung und Einführungsgespräch ist eingeplant.
Die Regeln im Betrieb sind aufgezeigt worden (z. B. Arbeitssicherheit, Verpflegung, Waschräume).
Die Kontaktadressen für Notfälle sind notiert (u. a. der Schule und Eltern).
Ziele und Aufgaben werden geklärt und vorbereitet.
Die Verhaltensregeln und Verfahren bei Problemen werden dargestellt.
Unternehmenspräsentation oder -rundgang werden durchgeführt.
Das sind unsere Aufgaben:
Wir halten die schulischen Vorgaben und den betrieblichen Praktikumsplan ein.
Wir begleiten und unterstützen die betrieblichen Lernaufgaben und die Erstellung des Praktikumsberichts.
Wir führen Gespräche mit der Lehrkraft und der Schülerin/dem Schüler (Zwischenfeedback).
Wir beurteilen das Praktikum im Abschlussgespräch mit der Praktikantin/dem Praktikanten und geben konstruktives Feedback
Wir stellen einen schriftlichen Praktikumsnachweis mit einer Rückmeldung über die Leistungen der Praktikantin/des Praktikanten aus

 

NACHBEREITEN

So nutzen wir das Schülerbetriebspraktikum:
Wir bieten der Schülerin/dem Schüler Kontakt an – über die Praktikumszeit hinaus.
Wir führen ein Auswertungsgespräch mit der Lehrkraft.
Die innerbetriebliche Auswertung mit der Betreuerin/dem Betreuer wird vorgenommen und die Durchführung des Praktikums reflektiert.
Feedback von der Praktikantin/dem Praktikanten und der Lehrkraft über die Erfahrungen im Betrieb ist eingeholt.
Rückmeldungen werden mit Blick auf weitere Verbesserungen ausgewertet, um unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern:
Hat die Schülerin/der Schüler ihre/seine Ziele des Betriebspraktikums erreicht?
Haben wir unsere Ziele im Betriebspraktikum erreicht?
Konnten künftige Auszubildende für den Betrieb interessiert oder sogar gewonnen werden?
Nutzen wir das Feedback für unsere weiteren Praktika?
Halten wir Kontakt zu interessierten Schülerinnen und Schülern auch nach der Praktikumszeit?
Halten wir regelmäßigen Kontakt zu den zuständigen Lehrkräften und den Schulen?
Besprechen wir mit den Lehrkräften und Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Arbeit, wie wir unser Praktikum weiterentwickeln?

VORBEREITEN

So kann ich mein Kind im Vorfeld unterstützen:
Ich bin über die Angebote zur Berufsorientierung der Schule informiert.
Ich nutze die Elternabende oder andere Angebote der Schule, um mich über das Betriebspraktikum zu informieren.
Ich habe mit meinem Kind über seine Interessen und Fähigkeiten und dazu passende Praktikumsplätze gesprochen.
Gemeinsam mit meinem Kind habe ich mich über Praktikumsplätze – auch online – vor Ort informiert.
Ich habe meinem Kind bei der Entscheidung für einen Praktikumsplatz geholfen.
Den Weg zum Praktikumsbetrieb habe ich mit ihm geklärt.
Ich habe mich gemeinsam mit meinem Kind über den ausgewählten Praktikumsplatz und den Betrieb informiert.
Die Praktikumsvereinbarung meines Kindes liegt mir vor.
Ich kenne die Rechte und Pflichten meines Kindes im Praktikum.
Ich habe ihm deutlich gemacht, dass Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Engagement im Praktikum wichtig sind

 

DURCHFÜHREN

So kann ich mein Kind während des Praktikums begleiten:
Ich habe mit meinem Kind über Ablauf und Inhalt des Praktikums gesprochen.
Ich habe nachgefragt, wie es das Arbeitsklima empfindet.
Ich habe mit ihm besprochen, wie es mit den Aufgaben und Tätigkeiten zurechtkommt.
Im Krankheitsfall oder bei Problemen im Praktikum informiere ich den Betrieb.

 

NACHBEREITEN

So kann ich mein Kind bei der Auswertung seines Praktikums unterstützen:
Ich habe den Praktikumsbericht gelesen und mit meinem Kind besprochen.
Ich habe mich nach den Erfahrungen meines Kindes beim Betriebspraktikum erkundigt.
Ich habe nachgehakt, welche Berufe es kennengelernt hat und für welche es sich weiterhin interessiert.
Wir haben die weiteren Möglichkeiten für eine Ausbildung oder ein Studium besprochen.
Ich habe bei den Lehrkräften und der Berufsberatung nachgefragt, wie ich mein Kind weiter unterstützen kann.
Ich kenne die weiterführenden Angebote der Agentur für Arbeit und die Möglichkeit, einen Beratungstermin – auch online – zu vereinbaren.

Eine Gruppe Schüler bei einer gemeinsamen Besprechung im Klassenraum

Ideen und Wünsche sind das eine, die Umsetzung und die Bewerbung auf einen Praktikumsplatz sind das andere. Wie finden junge Menschen einen Praktikumsbetrieb?

  • Schülerinnen und Schüler sollten ihre Bewerbung selbstständig durchführen, denn die wachsende Eigenverantwortung ist Teil des Berufswahlprozesses und des Übergangs ins Erwachsenen- und Arbeitsleben.
  • Dabei werden sie natürlich von den Lehrkräften unterstützt. Auch die Erziehungsberechtigten können sie bei der Suche begleiten.
  • Manche Schulen haben feste betriebliche Kooperationspartner, die regelmäßig Praktika für ihre Klassen anbieten. In diesem Fall ist eine Suche oft nicht notwendig, sondern nur die Bewerbung.
  • In der Regel fragen Jugendliche bei einem Unternehmen nach einem Schülerpraktikum an, das eine für sie interessante berufliche Tätigkeit bietet.

Schülerin beim Schreiben ihres Praktikumsberichts im Betrieb

Hilfestellung durch SCHULEWIRTSCHAFT

SCHULEWIRTSCHAFT mit seiner Verankerung in fast 400 lokalen Netzwerken sorgt für die Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben vor Ort und bietet auch hierbei seine Hilfe an. Die Landesebenen vermitteln zum regionalen Kontakt und sind wichtige Ansprechpartner.

In einigen Kommunen und Bundesländern bestehen Plattformen, auf denen eine Übersicht an Angeboten fürs Schülerpraktikum zu finden ist; auch SCHULEWIRTSCHAFT ist daran beteiligt:

Eigeninitiative öffnet Türen

Die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler ist unverzichtbar bei der Praktikumssuche. Bei einem infrage kommenden Betrieb einfach nachzufragen, ob ein Schülerpraktikum möglich ist, öffnet erfahrungsgemäß die Türen. Schätzungen zufolge führen über 80 Prozent der Firmen Schülerpraktika durch!

Schülerbetriebspraktika sind meistens keine festen „Plätze“, die bestehen und ausgeschrieben, angezeigt und besetzt werden. Das heißt: Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, als in Plattformen angezeigt werden!

Schülerin mit Kopfhörern am PC in einem Meeting

Hilfe durch die Bundesagentur für Arbeit

Die Berufsberatung der Arbeitsagenturen ist in allen weiterführenden Schulen präsent. Auch die Berufsberaterinnen und -berater helfen weiter, sie kennen viele Firmen vor Ort.

Eine hilfreiche Übersicht bietet auch das Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit: Auf der Website „Jobsuche“ sind Firmen mit Ausbildungsplätzen vor Ort zu finden. Wer Ausbildungen anbietet, ist auch offen für Schülerpraktika. Interessierte können also hier einfach nachschauen, welche Einrichtungen den gewünschten Ausbildungsbereich anbieten, dort nach einem Praktikum fragen und dann ihre Bewerbung absenden!

Schüler in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kuhstall beim Schülerbetriebspraktikum

Qualitätskriterien für Schülerbetriebspraktika

Das Schülerpraktikum ist eine große Chance, die aber auch ergriffen werden muss. Erst mit einer sorgfältigen Vorbereitung, einer systematischen Auswertung im Nachhinein und einer spannenden Durchführung im Praktikumsbetrieb selbst können die gewünschten Wirkungen tatsächlich erzielt werden. Die Qualität ist in allen Phasen deshalb ganz entscheidend. SCHULEWIRTSCHAFT hat in den „Checklisten Schülerbetriebspraktikum“ die Kriterien praxisnah zusammengestellt:

  • Die Durchführung des Schülerpraktikums orientiert sich an den Stärken der jungen Menschen, knüpft an vorhandene Fähigkeiten an und entwickelt diese weiter.
  • Eine individuelle Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten wird von Schule und Betrieb gleichermaßen realisiert.
  • Das Betriebspraktikum wird in Schule und Betrieb systematisch vor- und nachbereitet; die Eltern werden dabei mit eingebunden.
  • Es werden zu Beginn konkrete Ziele und Aufgaben für jede Praktikantin und jeden Praktikanten vereinbart. Diese werden in der Praktikumsvereinbarung festgehalten und anschließend umgesetzt.
  • Während und am Ende des Schülerbetriebspraktikums wird der Lernprozess der Schülerinnen und Schüler reflektiert. Bei der Auswertung der Praktikumsergebnisse werden sie von der Schule und dem Betrieb unterstützt.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten Feedback zu ihren Leistungen und Entwicklungen durch den Praktikumsbetrieb. Umgekehrt geben auch diese dem Betrieb und der Schule Feedback zu ihren Erfahrungen.
  • Die Berufsberatung der Arbeitsagentur wird in die Vor- und Nachbereitung des Schülerpraktikums einbezogen.
  • Die Ergebnisse werden von der Schule genutzt, um das Betriebspraktikum als Teil der schulischen Berufsorientierung weiterzuentwickeln.
Schülerin mit Kopfhörer die sich Notizen macht

Schülerbetriebs-
praktikum

Die Checklisten zum Schülerbetriebspraktikum sind ein wichtiger Wegweiser für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Betriebe. Hier finden Sie Hinweise zur Vor- und Nachbereitung eines Praktikums, Qualitätskriterien sowie Informationen zur Organisation.

Checklisten Schülerbetriebspraktikum
Azubis die in einem Betrieb etwas erklärt bekommen vom Ausbildungsleiter

Formen der Zusammenarbeit

Wie Schulen und Betriebe kooperieren können, finden Sie in unserer Publikation.

Formen der Zusam­menarbeit
Eine Gruppe von Schülern in der Zusammenarbeit an einem Tisch

Schul-
kooperationen

Wirtschaft und Schule – eine Handlungsempfehlung zur Gestaltung von Schulkooperationen!

Material zu Schulkooperationen