CeramTec berichtet
Sie haben den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2025 gewonnen. Worum geht es in Ihrem Projekt?
Im Mittelpunkt unseres Projekts steht das praktische Arbeiten: Beim „Come with me“-Projekt fertigen Schülerinnen und Schüler in unserer Lehrwerkstatt einen Messingwürfel, den sie mit nach Hause nehmen können. Dabei wollen wir Begeisterung für unsere technischen Ausbildungsberufe schaffen. Die hohe Beteiligung zeigt, wie groß das Interesse und die Begeisterung für dieses Angebot sind.
Darüber hinaus arbeiten wir eng mit Schulen im Rahmen von Bildungs- und Kooperationspartnerschaften zusammen und setzen gemeinsam Projekte und Veranstaltungen um – sowohl im Unternehmen als auch direkt in der Schule. So erhalten Jugendliche frühzeitig Einblicke in die Berufswelt und werden beim Einstieg ins Berufsleben unterstützt.
Wie gelingt das Projekt besonders gut?
Das Projekt gelingt besonders gut durch eine enge und offene Zusammenarbeit mit Schulen, Eltern und allen Beteiligten. Ein regelmäßiger Austausch sorgt für Klarheit, Vertrauen und eine gute Abstimmung.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist zudem die Einbindung unserer Auszubildenden: Sie bringen sich aktiv ein, berichten aus ihrem Alltag und geben ihre Begeisterung für die Ausbildungsberufe direkt an die Schülerinnen und Schüler weiter.
Worauf sollte man zu Beginn eines Projekts achten?
Eine sorgfältige Planung ist entscheidend: Schülerinnen und Schüler sollten von Beginn an einen klaren Überblick über den Ablauf, die Inhalte und das angestrebte Ergebnis des Projekts erhalten.
Diese Personen und Institutionen sollten mit an Bord geholt werden:
- Eltern einbinden: für Unterstützung und Akzeptanz des Projekts
- Schulen einbeziehen: als zentrale Partner für die Umsetzung
- Berufsberatende beteiligen: zur Begleitung der Berufsorientierung
- Ausbildungsleitung integrieren: für Praxisnähe und langfristigen Erfolg
Wie gelingt die Ansprache von Schulen in der Region?
Die Ansprache von Schulen gelingt vor allem durch Präsenz und Kontinuität. Regelmäßige Kontakte – zum Beispiel auf Messen – sowie der direkte Austausch mit Lehrkräften und Berufsberaterinnen und -beratern erleichtern den Einstieg.
Wichtig ist zudem, aktiv auf Schulen zuzugehen, Projekte vorzustellen und im Austausch zu bleiben. Mit etwas Hartnäckigkeit entstehen so nach und nach erfolgreiche Kooperationen.
Wie sieht die Unterstützung durch das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT aus?
Regelmäßige Treffen vor Ort ermöglichen den direkten Austausch zwischen Schulen und Unternehmen. Ergänzend finden quartalsweise Arbeitskreise statt, in denen konkrete Themen gemeinsam bearbeitet und weiterentwickelt werden.
Weitere Tipps:
Ein wichtiger Tipp ist, Kooperationen frühzeitig vertraglich zu regeln. So lässt sich klar festlegen, wann welche Jahrgänge am Projekt teilnehmen. Das schafft von Anfang an Orientierung und Planungssicherheit für alle Beteiligten.
Hier erfahren Sie mehr zu unserem Projekt/Angebot:
Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden: