Diringer & Scheidel berichtet
Worum geht es in Ihrem Projekt?
In unserem Projekt begleiten wir Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Ausbildungspartnerschaft ein ganzes Schuljahr lang auf ihrem Weg in die Berufswelt. Alle Teilnehmenden erhalten einen persönlichen Azubi-Paten oder -Patin im Wunschberuf und bekommen so authentische Einblicke in den Arbeitsalltag.
Ein besonderer Vorteil ist die Vielfalt unseres Unternehmens: In den Bereichen Bau, Pflege und Hotel können die Jugendlichen unterschiedliche Berufsfelder kennenlernen und herausfinden, was zu ihnen passt.
Ergänzt wird das Projekt durch praxisnahe Angebote wie Bewerbungstrainings und ein professionelles Fotoshooting. So stärken wir die Jugendlichen gezielt für ihren nächsten Schritt und unterstützen sie dabei, ihren eigenen Weg zu finden.
Was ist das Highlight Ihres Projekts?
Ein besonderes Highlight ist unsere Bustour: An nur einem Tag besuchen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Unternehmen – vom Pflegeheim bis zum Hotel – und lernen dabei 29 Ausbildungsberufe direkt vor Ort kennen. So können sie anschließend gezielt entscheiden, welcher Bereich sie am meisten anspricht.
Ein weiteres Highlight ist die Simulation von Vorstellungsgesprächen: Die Jugendlichen üben realistische Bewerbungssituationen und gewinnen dabei Sicherheit und Selbstvertrauen für ihren weiteren Weg.
Wie gelingt das Projekt besonders gut?
Durch unsere 29 Ausbildungsberufe können wir viele Interessen der Schülerinnen und Schüler abdecken. Wichtig ist, dass alle etwas finden, das sie wirklich interessiert.
Hilfreich ist außerdem, die Eltern von Anfang an einzubeziehen und das Projekt in die Unterrichtszeit zu legen. So können alle einfacher teilnehmen.
Außerdem gelingt das Projekt gut, wenn alle Kooperationspartner (Schule und Unternehmen) eng zusammenarbeiten – von der gemeinsamen Planung über die Durchführung bis hin zur Auswertung. Regelmäßiges Feedback hilft dabei, das Projekt kontinuierlich zu verbessern.
Diese Personen und Institutionen sollten mit an Bord geholt werden:
- Engagierte Lehrkräfte an der Schule
- Elternbeirat, Schulkonferenz und Gesamtlehrerkonferenz, damit das Projekt an der Schule von allen getragen wird
- Vertreterende der Agentur für Arbeit (z. B. Berufsberatung)
- Ausbildungsverantwortliche aus dem Unternehmen
Wie gelingt die Ansprache von Schulen in der Region?
Die Ansprache von Schulen gelingt am besten, wenn man aktiv auf sie zugeht und frühzeitig Kontakt aufnimmt. Wichtig ist dabei eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe – mit dem gemeinsamen Ziel, Jugendlichen ein attraktives und sinnvolles Angebot zur Berufsorientierung zu bieten.
Wie sieht die Unterstützung durch das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT aus?
Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT unterstützt uns vor allem durch regelmäßige Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen, bei denen Lehrkräfte, Berufsberatende und Unternehmen zusammenkommen. So entstehen direkte Kontakte und neue Kooperationen.
Zudem bietet das Netzwerk eine Plattform, um eigene Projekte vorzustellen, Feedback zu erhalten und sich mit anderen Schulen und Betrieben auszutauschen.
Hier erfahren Sie mehr über das Unternehmen:
Unternehmenswebsite